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Die Nachhaltigkeitsprojekte der Sportvereine

Soziale und gesellschaftliche Nachhaltigkeit

Soziale und gesellschaftliche Nachhaltigkeit

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Verantwortlich: 1. Kindersportverein Stuttgart e.V.

Projektbeschreibung:

Der 1. Kindersportverein Stuttgart e.V. ermöglicht Grundschulkindern aus sozial benachteiligten Familien den Zugang zu kostenfreien Anfängerschwimmkursen. Das Besondere daran: Die Kurse richten sich gezielt an Kinder im Grundschulalter, die bislang noch nicht schwimmen können – ein Alter, in dem die meisten Klassenkamerad*innen bereits sicher im Wasser sind.

Damit erhalten Kinder, die oftmals keinerlei Wassergewöhnung durchlaufen haben, die Chance, in einem geschützten Umfeld Schritt für Schritt das Schwimmen zu erlernen. Ziel ist es, ihnen nicht nur Sicherheit im Wasser zu geben, sondern vor allem auch soziale Teilhabe zu ermöglichen: Nur wer schwimmen kann, kann am Schulunterricht, an Ausflügen und Freizeitaktivitäten gleichberechtigt teilnehmen.

Die Kurse sind bewusst als reine Anfängerkurse für Schulkinder konzipiert. Anders als in klassischen Angeboten lernen die Kinder ausschließlich mit Gleichaltrigen, sodass Hemmschwellen abgebaut und Integration erleichtert werden. Der sozialpädagogische Bereich der Schule nimmt gezielt Kontakt zu jenen Eltern auf, deren Kinder für die Teilnahme infrage kommen. Die Kinder können so lange am Kurs teilnehmen, bis sie fit für das Seepferdchen sind. Für die Familien entstehen keinerlei Kosten – damit wird auch Kindern aus extrem einkommensschwachen Haushalten ein Zugang ermöglicht, den sie sich sonst nicht leisten könnten.

 

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Verantwortlich: Nordbadischer Volleyball-Verband e.V.

Projektbeschreibung:

Vom 04.–08. August 2025 veranstaltete der Nordbadische Volleyball-Verband e.V. gemeinsam mit der DJK Bruchsal ein Nachhaltigkeits-Camp für 37 Kinder und Jugendliche. Ziel war es, Beachvolleyball-Training mit konkreten Nachhaltigkeitserfahrungen zu verbinden.

Neben täglichen Trainingseinheiten unter Anleitung erfahrener Coaches standen vielfältige Nachhaltigkeitsaktionen auf dem Programm:

  • Müllvermeidung: Alle Teilnehmenden sammelten ihren eigenen Wertstoffmüll in einer Papiertüte. Ein Wettbewerb belohnte diejenigen, die gar keinen Plastikmüll produzierten.

  • Digital Detox: Ein weiterer Wettbewerb zeichnete die geringste Handynutzung aus und sensibilisierte für bewussteren Medienkonsum.

  • Gesunde Ernährung: Gemeinsam mit Olympionikin Karla Borger wurde ein vegetarisches Mittagessen zubereitet. Über das gesamte Camp hinweg war die Essensversorgung vegetarisch und basierte auf regionalen sowie nachhaltigen Produkten.

  • Bewusstsein für Energieverbrauch: Beim Fahrradkino erzeugten die Kinder auf Standfahrrädern den Strom selbst, um einen Film sehen zu können.

  • Austausch mit Profis: Karla Borger sowie Nationalspieler Lukas Pfretschner gaben Workshops und sprachen über ihre Erfahrungen mit Nachhaltigkeit im Leistungssport. Pfretschner engagiert sich bei der Marke Reset Sports, die nachhaltige Sportbekleidung produziert. Im Rahmen des Camps erhielten die Teilnehmenden von Reset Sports hergestellte, nachhaltige Beach Tanks, die diese Botschaft praktisch erlebbar machten.

Das Camp wurde durch eine solarbetriebene Anlage der DJK Bruchsal ermöglicht, die die Energieversorgung vor Ort nachhaltig sicherstellte.

 

tcrw

Verantwortlich: TCRW Winterbach e.V.

Projektbeschreibung:

Der TCRW Winterbach setzt auf eine starke, wertschätzende Vereinskultur, in der das Wohlbefinden, die Interessen und die Rechte aller Mitglieder – ob ehrenamtlich, freiwillig oder hauptamtlich engagiert – im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, ein respektvolles, mitgestaltendes Miteinander zu fördern, das für alle Beteiligten bereichernd ist und langfristig zur Attraktivität des Vereins beiträgt.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden konkrete Maßnahmen umgesetzt:

  • Mitgliederumfrage: Regelmäßige Befragungen helfen, die Bedürfnisse und Wünsche der Mitglieder frühzeitig zu erkennen und in der Vereinsentwicklung zu berücksichtigen.

  • Ehrenamtswertschätzungsprogramm: Engagierte Mitglieder werden gezielt anerkannt – sei es durch persönliche Wertschätzung, kleine Aufmerksamkeiten oder öffentliche Sichtbarkeit ihres Engagements.

  • Matchtraining-Kommunikation: Durch gezielte Ansprache soll die Teilnahme am kostenlosen Matchtraining für Jugendliche erhöht werden – ein wertvolles Angebot zur sportlichen Entwicklung und sozialen Integration.

  • World Café bei der Mitgliederversammlung: Ein innovatives Beteiligungsformat, das allen Mitgliedern die Möglichkeit gibt, ihre Ideen einzubringen und aktiv an der Vereinsentwicklung mitzuarbeiten.

Der Verein ist überzeugt: Wertschätzung, Transparenz und Beteiligung sind die Grundlage für ein gesundes und zukunftsfähiges Vereinsleben.

 

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