
Verantwortlich: VfL Pfullingen 1862 e.V.
Projektbeschreibung:
Der VfL Pfullingen 1862 e.V. organisiert seit über 50 Jahren eine jährliche Skibörse, die sich zu einer festen Institution und einem regionalen Treffpunkt für Wintersportbegeisterte entwickelt hat.
Ursprüngliches Ziel war es, Wintersport für alle zugänglich zu machen – insbesondere für Kinder und Einsteiger. Dieses Anliegen steht bis heute im Mittelpunkt: Auf der Skibörse wird gebrauchte Ski- und Snowboardausrüstung für alle Altersklassen und Leistungsniveaus zu fairen Preisen angeboten.
Im Laufe der Zeit hat sich die Skibörse zu einem wichtigen Beitrag für nachhaltiges Handeln im Sportverein entwickelt. Wintersportausrüstung besteht häufig aus komplexen Materialkombinationen, die nur schwer recycelbar sind. Daher setzt der Verein gezielt auf die Verlängerung der Nutzungsdauer vorhandener Produkte.
Gebrauchte Ausrüstung wird gesammelt, geprüft und weiterverkauft – und erhält so ein zweites Leben. Gleichzeitig wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass „gebraucht“ eine nachhaltige und verantwortungsvolle Alternative zur Neuanschaffung ist.
Die Organisation erfolgt professionell und effizient: Durch EDV-gestützte Abläufe werden Annahme, Verkauf und Abholung strukturiert gesteuert, während die persönliche Beratung sicherstellt, dass Käufer*innen die passende Ausrüstung finden.
Die Skibörse verbindet damit ökologische Verantwortung, soziale Teilhabe und wirtschaftliche Fairness in einem funktionierenden regionalen Kreislauf.

Verantwortlich: FC Hertha Bonn 1918 e.V.
Projektbeschreibung:
Der FC Hertha Bonn verfolgt seit über fünf Jahren einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Ein besonders anschauliches Beispiel dafür ist der Lebenszyklus eines Vereinstrikots, der als nahezu geschlossener Kreislauf organisiert ist.
Bereits bei der Neuanschaffung setzt der Verein auf Ressourcenschonung: Statt regelmäßig komplette Trikotsätze neu zu kaufen, erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme. Benötigte Teile werden gezielt nachbestellt – etwa einzelne Größen oder Rückennummern. Dadurch konnte in der vergangenen Saison jede Mannschaft vollständig ausgestattet werden, ohne unnötige Neuanschaffungen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch einen Hersteller, der individualisierbare Einzelstücke anbietet und zunehmend auf fair produzierte sowie nachhaltige Materialien setzt. Die Nutzungsdauer von Trikots, Hosen und Stutzen wird so deutlich verlängert, gleichzeitig profitieren Spielerinnen und Spieler von passgenauen Größen.
Am Ende einer Saison werden aussortierte, aber noch gut erhaltene Kleidungsstücke nicht entsorgt, sondern weiterverwendet. Über einen vereinseigenen Second-Hand-Verkauf erhalten Trikots, Trainingsjacken, Hosen oder Anoraks ein zweites oder sogar drittes Leben. Komplett ausgemusterte Trikotsätze werden an das Projekt „Football for Changes“ des Vereins Afrika Charity und Kultur e.V. gespendet, das Straßen- und Waisenkindern in Kinshasa den Zugang zum Fußball ermöglicht. Seit 2021 konnten auf diesem Weg bereits größere Mengen an Sportkleidung, Schuhen und Bällen weitergegeben werden. Zudem motiviert Hertha Bonn befreundete Vereine, ihre Altbestände ebenfalls zu spenden, und unterstützt bei Abholung und Transport.
Ist Sportbekleidung nicht mehr nutzbar, wird sie über eine Recyclebox der Firma SportsHub dem Recyclingkreislauf zugeführt. Aus alten Textilien und Hartplastikteilen entstehen neue Trikots oder Merchandisingartikel. Künftig sollen beispielsweise Trikots für Vereinscamps aus recyceltem Material hergestellt werden. Auch das Design wird dabei bewusst nachhaltig gedacht, etwa durch den Verzicht auf Jahreszahlen oder Eventnamen, um die Nutzungsdauer weiter zu verlängern.
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Verantwortlich: FC Schönau 08 e.V.
Projektbeschreibung:
Nachhaltigkeit bedeutet für den FC Schönau nicht nur Energieeinsparung, sondern auch ein bewussterer Umgang mit Ernährung und Konsum. Aus diesem Grund wurde der Gastronomiebereich des Vereins gezielt weiterentwickelt.
Seit Juni 2024 wird bei jedem Heimspiel, bei dem klassische Stadionwürste angeboten werden, zusätzlich eine vegane Stadionwurst verkauft. Ziel war es, eine nachhaltige Alternative zu schaffen, ohne bestehende Angebote zu ersetzen oder einzuschränken.
Die Einführung der veganen Stadionwurst wurde von Fans, Gästen und Vereinsmitgliedern sehr gut angenommen und ergänzt das kulinarische Angebot sinnvoll. Damit ermöglicht der Verein eine bewusste Wahlmöglichkeit und trägt gleichzeitig zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks des Spielbetriebs bei.