
Verantwortlich: FC Ellwangen 1913 e.V.
Projektbeschreibung:
Der FC Ellwangen 1913 e.V. ist Hauptnutzer eines bundesweit einzigartigen Fußballplatzes: In Ellwangen wurde erstmals ein Kunstrasen installiert, der vollständig auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und ohne herkömmliche Kunststoffe auskommt. Der plastikfreie Kunstrasen ersetzt einen ehemaligen Hartplatz, der zuletzt kaum noch bespielbar und besonders verletzungsträchtig war.
Sowohl der Rasenteppich als auch das verwendete Füllmaterial (Infill) bestehen aus biobasierten Materialien, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie landwirtschaftlichen Nebenprodukten und Holzbestandteilen hergestellt werden. Im Gegensatz zu konventionellen Kunstrasenplätzen entsteht dadurch kein dauerhafter Mikroplastikeintrag in die Umwelt, da sich das Material biologisch abbaut.
Der Platz ermöglicht ganzjähriges Training – auch bei schlechter Witterung – und wird intensiv von den Jugend- und Aktivenmannschaften des FC Ellwangen genutzt. Erste Praxistests, insbesondere mit Nachwuchsmannschaften, zeigen ein gutes Spielverhalten des Balles sowie eine insgesamt hohe Akzeptanz bei den Sportlerinnen und Sportlern. Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Sportinfrastruktur.
Sowohl der SWR als auch Sky Sport berichteten über das Projekt.

Verantwortlich: TSV Hüttlingen 1892 e.V.
Projektbeschreibung:
Der TSV Hüttlingen verfolgt seit mehreren Jahren das Ziel, seinen Energieverbrauch nachhaltig zu senken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die schrittweise Modernisierung der vereinseigenen Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie.
Im Jahr 2024 wurde die Hauptsporthalle des TSV Hüttlingen vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt. Die neuen Leuchten ersetzen konventionelle Leuchtmittel und ermöglichen eine jährliche Stromverbrauchsreduktion von 7.474 kWh. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ergibt sich daraus eine CO₂-Einsparung von rund 88 Tonnen.
Ergänzend dazu wurden im selben Jahr auch die Büro- und Schulungsräume des Vereins mit LED-Lampen ausgestattet. Dadurch wird der Energieverbrauch des gesamten Vereinsbetriebs weiter reduziert und ein einheitlicher, nachhaltiger Beleuchtungsstandard geschaffen.
Auch die Ballsporthalle des TSV Hüttlingen wurde im Rahmen des vereinseigenen Nachhaltigkeitskonzepts auf moderne LED-Technik umgerüstet. Hier liegt die jährliche Stromverbrauchsreduktion bei 6.860 kWh, was über 20 Jahre einer CO₂-Einsparung von etwa 81 Tonnen entspricht.
Mit der umfassenden LED-Umrüstung in beiden Hallen sowie in den Funktionsräumen setzt der TSV Hüttlingen ein starkes Zeichen für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Vereinsmanagement.

Verantwortlich: SV Schefflenz e.V.
Projektbeschreibung:
Die Sportvereinigung Schefflenz hat bereits 2016 ein umfassendes Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekt gestartet, das konsequent auf den Einsatz regenerativer Energien und ressourcenschonender Technologien setzt.
Ziel war es, den Energieverbrauch zu senken, den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren und die Vereinsinfrastruktur langfristig klimafreundlich zu gestalten.
Den Auftakt bildete der Austausch einer alten Ölheizung im Sportheim Unterschefflenz durch eine moderne Pelletheizung. Begleitend wurden sämtliche Fenster durch isolierverglaste Elemente ersetzt, die Beleuchtung auf stromsparende LED-Technik umgestellt und wassersparende Duschköpfe in den Umkleiden installiert.
Im Jahr 2024 folgte der nächste Meilenstein: Am Trainingszentrum in Mittelschefflenz wurde eine moderne Wärmepumpe zur Wärme- und Warmwassererzeugung in Betrieb genommen.
Der finale Schritt erfolgte im Frühjahr 2025 mit der Installation zweier Photovoltaikanlagen inklusive Batteriespeichern, durch die der Verein heute über 80 % seines Strombedarfs selbst erzeugt.
So ist die SV Schefflenz zu einem leuchtenden Beispiel für energetische Eigenversorgung und nachhaltige Vereinsinfrastruktur geworden.