
Verantwortlich: TSC Eintracht Dortmund e.V.
Projektbeschreibung:
Die zunehmende Hitze durch den Klimawandel stellt auch Sportvereine vor neue Herausforderungen. Um seine Infrastruktur zukunftsfähig zu machen, hat der TSC Eintracht Dortmund die Zuschauertribüne überdacht und dabei gleichzeitig eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 64 kWp installiert.
So wird die Tribünenüberdachung gleich doppelt wirksam: Zum einen schützt sie die Zuschauer*innen vor Regen und starker Sonneneinstrahlung, zum anderen dient sie als Trägerfläche für die Solarmodule. Die Anlage erzeugt jährlich rund 60.000 kWh umweltfreundlichen Strom, von dem etwa 75 % direkt im Verein genutzt werden. Dadurch senkt der TSC seine Energiekosten spürbar und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Ein zusätzlicher Effekt: Durch die Verschattung der unter den Tribünen gelegenen Gymnastikhallen sinkt die Temperatur in den Sommermonaten um 3–5 °C. Damit reagiert der Verein angemessen auf die Herausforderungen des Klimawandels und verbessert dabei den Komfort sowohl für Zuschauer*innen als auch für Sporttreibende.
Die Gesamtinvestition belief sich auf 302.000 €, von denen 125.000 € über das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ gefördert wurden.

Verantwortlich: VfL Sindelfingen 1862 e.V.
Projektbeschreibung:
Bereits 2023 hat der VfL Sindelfingen eine leistungsstarke Photovoltaikanlage mit 100 kWp Spitzenleistung auf dem Dach seines Sportvereinszentrums „Sportwelt“ in Betrieb genommen. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Sindelfingen als starkem, regionalen Partner umgesetzt. Durch das große Interesse beider Seiten, einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung in der Energiegewinnung zu leisten, konnte die Umsetzung schnell und reibungslos erfolgen.
Die Anlage deckt bis zu 33 % des täglichen Energiebedarfs der „Sportwelt“ durch Eigenproduktion ab und sorgt damit für eine deutliche Reduzierung der Energiekosten. Über ein attraktives Kostenmodell wird nach einer zehnjährigen Vertragslaufzeit der vollständige Übergang der Anlage in den Besitz des Vereins gewährleistet. Damit ist eine langfristige und nachhaltige Nutzung gesichert.
.jpg)
Verantwortlich: Ruderverein Neptun e.V. Konstanz
Projektbeschreibung:
Zur Sicherung eines nachhaltigen und energieeffizienten Vereinsbetriebs hat der RV Neptun Konstanz auf dem Vereinsgebäude eine kombinierte Solarthermie- und Photovoltaikanlage installiert. Ziel ist es, den Verbrauch fossiler Ressourcen deutlich zu reduzieren, die energetische Unabhängigkeit zu stärken und die Betriebskosten langfristig zu stabilisieren.
Die Umsetzung erfolgte 2024 mit Förderung der Stadt Konstanz im Rahmen des „Leuchtturmprojekts“ sowie mit tatkräftiger Unterstützung ehrenamtlicher Fachkräfte. Die Photovoltaikanlage umfasst 24 Module mit einer Peak-Leistung von 10 kW. Zusammen mit dem geplanten Batteriespeicher ist sie so ausgelegt, dass der Eigenbedarf des Vereins bestmöglich gedeckt werden kann.
Ein wesentlicher Effekt zeigt sich bereits: Der Gasverbrauch für die Warmwasserbereitung, der bislang rund 140.000 kWh pro Jahr betrug, kann durch die Solarthermie deutlich gesenkt werden. Erste Auswertungen belegen zudem einen hohen Warmwasserbedarf im Restaurantbereich, was zu einer verursachergerechten Abrechnung geführt hat. Nach der Umstellung der Heizungssteuerung Ende 2024 wird sich die Anlage im laufenden Betrieb weiter bewähren.
Trotz technischer Verzögerungen und begrenzter Mitwirkung externer Partner konnte das zentrale Ziel – die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten – bereits weitgehend erreicht werden. Für 2025 ist ein umfassendes Energie- und Sanierungskonzept geplant, um zusätzliche Effizienzpotenziale zu erschließen.