Nachhaltigkeit hat viele Facetten und Handlungsfelder. Jedes einzelne lohnt sich für euren Verein, eure Mitglieder und natürlich die Umwelt. In unseren sechs Nachhaltigkeitsrubriken könnt ihr euch Anregungen von Projekten holen, die andere Sportvereine in Württemberg bereits umgesetzt haben. Von aktivem Klimaschutz bis gesellschaftlichem Zusammenhalt, von Müllvermeidung bis Blumenwiesen reicht die Palette.
Unsere Sammlung soll euch aber nicht nur Impulse geben, sondern auch ganz konkrete Informationen vermitteln. Was waren die Herausforderungen? Was hat es gekostet? Gab es Fördermittel? usw. Und wenn euch ein Projekt näher interessiert, nehmt einfach Kontakt mit dem jeweiligen Sportverein.
Also: Schaut euch in unserer Projektsammlung um und lasst euch inspirieren – für mehr Nachhaltigkeit in eurem Verein!

Verantwortlich: FC Hertha Bonn 1918 e.V.
Projektbeschreibung:
Der FC Hertha Bonn verfolgt seit über fünf Jahren einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Ein besonders anschauliches Beispiel dafür ist der Lebenszyklus eines Vereinstrikots, der als nahezu geschlossener Kreislauf organisiert ist.
Bereits bei der Neuanschaffung setzt der Verein auf Ressourcenschonung: Statt regelmäßig komplette Trikotsätze neu zu kaufen, erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme. Benötigte Teile werden gezielt nachbestellt – etwa einzelne Größen oder Rückennummern. Dadurch konnte in der vergangenen Saison jede Mannschaft vollständig ausgestattet werden, ohne unnötige Neuanschaffungen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch einen Hersteller, der individualisierbare Einzelstücke anbietet und zunehmend auf fair produzierte sowie nachhaltige Materialien setzt. Die Nutzungsdauer von Trikots, Hosen und Stutzen wird so deutlich verlängert, gleichzeitig profitieren Spielerinnen und Spieler von passgenauen Größen.
Am Ende einer Saison werden aussortierte, aber noch gut erhaltene Kleidungsstücke nicht entsorgt, sondern weiterverwendet. Über einen vereinseigenen Second-Hand-Verkauf erhalten Trikots, Trainingsjacken, Hosen oder Anoraks ein zweites oder sogar drittes Leben. Komplett ausgemusterte Trikotsätze werden an das Projekt „Football for Changes“ des Vereins Afrika Charity und Kultur e.V. gespendet, das Straßen- und Waisenkindern in Kinshasa den Zugang zum Fußball ermöglicht. Seit 2021 konnten auf diesem Weg bereits größere Mengen an Sportkleidung, Schuhen und Bällen weitergegeben werden. Zudem motiviert Hertha Bonn befreundete Vereine, ihre Altbestände ebenfalls zu spenden, und unterstützt bei Abholung und Transport.
Ist Sportbekleidung nicht mehr nutzbar, wird sie über eine Recyclebox der Firma SportsHub dem Recyclingkreislauf zugeführt. Aus alten Textilien und Hartplastikteilen entstehen neue Trikots oder Merchandisingartikel. Künftig sollen beispielsweise Trikots für Vereinscamps aus recyceltem Material hergestellt werden. Auch das Design wird dabei bewusst nachhaltig gedacht, etwa durch den Verzicht auf Jahreszahlen oder Eventnamen, um die Nutzungsdauer weiter zu verlängern.

Verantwortlich: SSV Hohenacker e.V.
Projektbeschreibung:
Der SSV Hohenacker hat mit dem Projekt „Bindungskreislauf: Vom Mitglied zum Ehrenamt“ ein innovatives Modell entwickelt, um Mitglieder – insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene – langfristig an den Verein zu binden und schrittweise für ehrenamtliche Aufgaben zu gewinnen.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele junge Menschen neben Schule oder Ausbildung bereits Nebenjobs ausüben. Das Projekt setzt genau hier an: Zusatzeinnahmen sollen möglichst innerhalb des Sportvereins generiert werden. Für verschiedene Tätigkeiten außerhalb klassischer Funktionärsrollen – etwa als Helfer, Trainer, Übungsleiter, Schiedsrichter oder Projektverantwortlicher – werden finanzielle Anreize im Rahmen der Ehrenamtspauschale geschaffen.
Während bei Jugendlichen der finanzielle Aspekt eine wichtige Einstiegsmotivation darstellt, richtet sich das Konzept bei älteren Mitgliedern stärker auf ideelle Anreize. Sie erhalten die Möglichkeit, ihr verdientes Geld ganz oder teilweise wieder an den Verein zurückzuspenden und dabei eigene Wunschprojekte einzubringen, mitzugestalten und zu finanzieren. So entsteht ein Kreislauf aus Engagement, Verantwortung und Identifikation mit dem Verein.
Das Projekt ermöglicht einen niederschwelligen Einstieg in die Vereinsarbeit und fördert eine langfristige Entwicklung vom Helfenden zur verantwortungsvollen ehrenamtlichen Tätigkeit.

Verantwortlich: SSV Hohenacker e.V.
Projektbeschreibung:
Der SSV Hohenacker hat auf Grundlage einer Energieberatung aus dem Jahr 2020 ein umfassendes Sanierungskonzept für sein Vereinsheim umgesetzt. Statt einer einzelnen Großmaßnahme wurden mehrere aufeinander abgestimmte Teilprojekte realisiert, die gemeinsam zu einer deutlichen Reduzierung des Energieverbrauchs und zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Sportanlage beitragen.
1. Umrüstung auf LED-Beleuchtung (2021)
Alle bestehenden Leuchtstoffröhren wurden durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Die Umsetzung erfolgte vollständig kostenneutral für den Verein über ein Spendenportal der KSK Waiblingen auf betterplace.
2. Austausch der Ölheizung gegen eine Pelletheizung
Die bestehende Ölheizung wurde durch eine Pelletheizung ersetzt. Das Projekt wurde durch eine Kombination aus Fördermitteln und Spenden finanziert:
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45 % Förderung durch das BAFA
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30 % Förderung durch die WLSB-Sportstättenförderung (sportlich genutzter Anteil)
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10 % Förderung durch die Stadt Waiblingen (sportlich genutzter Anteil)
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zusätzliche Spenden von Cents for Help e.V. sowie privaten Spenderinnen und Spendern (teilweise über ein Spendenportal der Volksbank Stuttgart)
Durch diese Förder- und Spendenstruktur konnte auch dieses Projekt ohne Eigenmittel des Vereins realisiert werden.
3. Aufbau einer Photovoltaikanlage
Der Aufbau der PV-Anlage wurde zu großen Teilen durch eine Spendenaktion von Aldi („Gut fürs Wir“) sowie weitere Privatspenden über betterplace finanziert. In Kombination mit dem Stromverkauf über die öffentliche Ladesäule (siehe Teilprojekt 4) wird eine schnelle Amortisation der Anlage erreicht.
4. Errichtung einer öffentlichen Ladesäule
Über ein Spendenportal der BW-Stiftung konnte eine öffentlich zugängliche Ladesäule installiert werden. Dank des hohen Förderanteils können ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Funktionsträger sowie künftig auch Mannschaften bei Auswärtsfahrten kostenlos oder vergünstigt Strom laden. Vereinsmitglieder erhalten einen vergünstigten Tarif.
Außerhalb der Vereinsnutzung steht die Ladesäule der Öffentlichkeit zur Verfügung und generiert zusätzliche Einnahmen.
Bei allen Maßnahmen wurden – soweit möglich – vereinseigene Helferinnen und Helfer eingesetzt, darunter auch Jugendliche. Die aktive Beteiligung ist Teil des vereinseigenen Konzepts „Bindungskreislauf“.
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Verantwortlich: FC Schönau 08 e.V.
Projektbeschreibung:
Nachhaltigkeit bedeutet für den FC Schönau nicht nur Energieeinsparung, sondern auch ein bewussterer Umgang mit Ernährung und Konsum. Aus diesem Grund wurde der Gastronomiebereich des Vereins gezielt weiterentwickelt.
Seit Juni 2024 wird bei jedem Heimspiel, bei dem klassische Stadionwürste angeboten werden, zusätzlich eine vegane Stadionwurst verkauft. Ziel war es, eine nachhaltige Alternative zu schaffen, ohne bestehende Angebote zu ersetzen oder einzuschränken.
Die Einführung der veganen Stadionwurst wurde von Fans, Gästen und Vereinsmitgliedern sehr gut angenommen und ergänzt das kulinarische Angebot sinnvoll. Damit ermöglicht der Verein eine bewusste Wahlmöglichkeit und trägt gleichzeitig zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks des Spielbetriebs bei.

Verantwortlich: FC Schönau 08 e.V.
Projektbeschreibung:
Die Stadionzeitung ist ein fester Bestandteil des Heimspieltags beim FC Schönau. Gleichzeitig verursacht der Druck regelmäßig Papierverbrauch, Transportaufwand und Kosten. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die Stadionzeitung vollständig zu digitalisieren.
Bis August 2024 wurde die gedruckte Stadionzeitung abgeschafft und durch eine rein digitale Version ersetzt. Der Zugriff erfolgt über QR-Codes, die auf dem gesamten Sportgelände verteilt sind, sowie über Social-Media-Posts vor jedem Heimspiel mit direkter Verlinkung zur aktuellen Ausgabe.
Die digitale Lösung reduziert nicht nur den Papierverbrauch erheblich, sondern bietet auch neue Möglichkeiten: Inhalte können flexibler angepasst werden, Sponsoren profitieren von messbaren Zugriffszahlen, und Aktualisierungen sind auch kurzfristig möglich.

Verantwortlich: FC Schönau 08 e.V.
Projektbeschreibung:
Der FC Schönau verfolgt das Ziel, den Energieverbrauch im laufenden Vereinsbetrieb nachhaltig zu reduzieren und Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen. Ein wichtiger Hebel dabei ist die bedarfsgerechte Nutzung von Beleuchtung in stark frequentierten, aber nicht dauerhaft genutzten Bereichen.
Im Jahr 2024 wurden daher in sämtlichen Kabinen, Duschräumen, Toiletten, Fluren und Gemeinschaftsräumen des Vereinsheims Bewegungsmelder installiert. Ausgenommen ist lediglich die Vereinsgaststätte. Die Beleuchtung schaltet sich nun nur noch dann ein, wenn sich Personen tatsächlich im Raum aufhalten, und automatisch wieder ab, sobald dieser verlassen wird.
Durch diese Maßnahme konnte der unnötige Dauerbetrieb von Lichtquellen deutlich reduziert werden. Gerade in Bereichen wie Duschen, Kabinen oder Fluren, die häufig vergessen werden, leistet dies einen spürbaren Beitrag zur Senkung des Stromverbrauchs.
Die Umsetzung erfolgte vollständig im Jahr 2024 und stellt einen zentralen Baustein im Nachhaltigkeitskonzept des FC Schönau dar.

Verantwortlich: TSG Seckenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Nach dem Fund von drei alten Barrenholmen im Keller des Schlosses Seckenheim hatten mehrere Mitglieder der TSG Seckenheim eine kreative Idee: Statt die alten Holmen zu entsorgen, wurden sie zu neuen Turngeräten aufgearbeitet.
Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von Schreiner-Meister Bernhard Gärtner und Metallbau-Meister Harald Müller entstanden daraus hochwertige neue Geräte für den Turnnachwuchs: 2 Übungsbarren, 9 Paar Handstandklötze und 3 Übungsholmen.
Durch diese Maßnahme konnten rund 6.000 € an Anschaffungskosten eingespart und gleichzeitig wertvolle Ressourcen geschont werden. Die Aktion wurde von den Vereinsmitgliedern begeistert aufgenommen und stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Vereins.

Verantwortlich: TSV Hüttlingen 1892 e.V.
Projektbeschreibung:
Der TSV Hüttlingen verfolgt seit mehreren Jahren das Ziel, seinen Energieverbrauch nachhaltig zu senken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die schrittweise Modernisierung der vereinseigenen Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie.
Im Jahr 2024 wurde die Hauptsporthalle des TSV Hüttlingen vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt. Die neuen Leuchten ersetzen konventionelle Leuchtmittel und ermöglichen eine jährliche Stromverbrauchsreduktion von 7.474 kWh. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ergibt sich daraus eine CO₂-Einsparung von rund 88 Tonnen.
Ergänzend dazu wurden im selben Jahr auch die Büro- und Schulungsräume des Vereins mit LED-Lampen ausgestattet. Dadurch wird der Energieverbrauch des gesamten Vereinsbetriebs weiter reduziert und ein einheitlicher, nachhaltiger Beleuchtungsstandard geschaffen.
Auch die Ballsporthalle des TSV Hüttlingen wurde im Rahmen des vereinseigenen Nachhaltigkeitskonzepts auf moderne LED-Technik umgerüstet. Hier liegt die jährliche Stromverbrauchsreduktion bei 6.860 kWh, was über 20 Jahre einer CO₂-Einsparung von etwa 81 Tonnen entspricht.
Mit der umfassenden LED-Umrüstung in beiden Hallen sowie in den Funktionsräumen setzt der TSV Hüttlingen ein starkes Zeichen für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Vereinsmanagement.

Verantwortlich: SC Sigmaringendorf/Laucherthal e.V.
Projektbeschreibung:
Der Sportclub Sigmaringendorf/Laucherthal e.V. hat 2024 gemeinsam mit der Tagespflege SENOVA in Sigmaringendorf ein nachhaltiges und inklusives Bewegungsprojekt gestartet. Viele Gäste der Tagespflege können aufgrund eingeschränkter Mobilität oder fehlender Transportmöglichkeiten nicht mehr am regulären Vereinsangebot teilnehmen. Um dennoch wohnortnah Bewegung zu ermöglichen, bringt der Verein seine Übungsleiterinnen und Übungsleiter direkt in die Einrichtung.
Seit dem 05. Juni 2024 führt das Trainerteam wöchentlich eine circa einstündige Gymnastikeinheit durch. Diese stärkt das körperliche Wohlbefinden der Teilnehmenden und fördert Beweglichkeit, Körperwahrnehmung, geistige Aktivität, Freude und soziales Miteinander.
Das Training findet als Gruppeneinheit statt und orientiert sich an einem klaren, seniorengerechten Aufbau mit den Schwerpunkten:
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Herz-Kreislauf-Training
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Denken und Bewegen
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Ganzkörperkräftigung
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Mobilisation und Dehnen
Um die Gäste auch an anderen Wochentagen zu motivieren, stellt der Verein ergänzende Bewegungskarten für die Einrichtung bereit.
Das Angebot ist offen für alle Gäste der Tagespflege – unabhängig von körperlicher oder geistiger Verfassung – sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger nach Anmeldung. Die Übungsleitenden verfügen über die Übungsleiter C-Lizenz und können über den Verein regelmäßig an kostenfreien Fortbildungen teilnehmen. Die Finanzierung erfolgt aktuell über eine Förderung des WLSB, danach übernimmt SENOVA die Kosten. Eine Sportversicherung für Übungsleiter/innen und Teilnehmende ist über den Verein gewährleistet.
Das Projekt stärkt durch regelmäßige Bewegung die Selbstständigkeit, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen und ermöglicht ihnen, weiterhin von gesundheitsfördernden Vereinsangeboten zu profitieren.

Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Der Kanu Club Oppenheim (KCO) startete 2025 das Projekt „Inklusion im Kanusport“, um Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in Bewegung zu bringen und den Kanusport als verbindendes Erlebnis erlebbar zu machen.
Über den Sommer hinweg entwickelte sich eine feste Trainingsgruppe, bestehend aus Teilnehmenden mit geistiger Beeinträchtigung, Schüler:innen der Landskronschule sowie Kindern und Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.
Um auch in der Winterzeit gemeinsam aktiv sein zu können, hat der Verein seinen Seminarraum mit viel ehrenamtlichem Einsatz in einen Multifunktionsraum umgestaltet. Dort findet wöchentlich das Wintertraining unter Anleitung des Inklusionsteams statt. Themen sind Balance, Ausdauer, Kraft, Koordination und Bewegungsfreude, gefolgt von freiem Training.
Das Angebot richtet sich nicht nur an die Teilnehmenden des Inklusionsprojekts, sondern an alle Jugendlichen und erwachsenen Vereinsmitglieder, die Freude an gemeinsamer Bewegung haben. Der Raum steht allen Mitgliedern offen – ganz nach dem Motto „miteinander statt nebeneinander“.
Weitere Infos zum Projekt findest du hier.

Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Der Kanu Club Oppenheim (KCO) setzt auf Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement – sowohl im Verein als auch in der Region. Die Mitglieder des KCO beteiligen sich regelmäßig mit anderen Vereinen, Helfern und Helferinnen an lokalen Umweltschutzinitiativen wie u.a. dem Rhine Clean Up und der städtischen Reinigungsaktion „Sauberes Wäldchen”, um Naturflächen, Rheinufer und ökologischen Ausgleichsflächen von Müll zu befreien. Gesammelt wurden unter anderem Reifen, Eternitplatten, Planen, Zaunreste, Möbel und Verpackungsmüll.
Auch abseits dieser Termine bleibt der KCO aktiv: Mit dem sogenannten MUSS-Beutel („Müll- und Unrat-Sammel-Sack“) des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) sind viele Mitglieder ganzjährig auf ihren Paddeltouren unterwegs und sammeln dabei Plastikflaschen oder anderen Treibmüll aus dem Wasser. So verbindet der Verein sportliche Aktivität mit gelebtem Natur- und Umweltschutz und trägt kontinuierlich zum Erhalt der Flusslandschaft bei.
Mit Veranstaltungshinweisen, Berichten und TV-Beiträgen auf der Vereinswebseite sowie im örtlichen Amtsblatt macht der KCO dieses Engagement sichtbar und möchte als Vorbild andere motivieren mitzumachen – denn „Gemeinsam schaffen wir mehr“.
Weitere Informationen und Hintergründe findest du hier.
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Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Der Kanu Club Oppenheim (KCO) setzt bei seinen Vereinsaktivitäten konsequent auf Mehrweggeschirr – sowohl unterwegs als auch im Vereinsheim. Auf Touren und Jugendfreizeiten haben die Teilnehmenden ihr eigenes, wiederverwendbares Geschirr (Verpflegungsboxen, Trinkflaschen, Besteck,…) dabei, um Abfall von Einwegprodukten zu vermeiden.
Bei Veranstaltungen am Vereinsheim stellen wird Mehrweggeschirr bereitgestellt, das im Anschluss über die vereinseigene Spülmaschine gereinigt wird.
Dieses Konzept trägt nicht nur zur Müllvermeidung bei, sondern sensibilisiert Mitglieder und Gäste zugleich für nachhaltiges Verhalten im Alltag. Indem Mehrweggeschirr fest in die Vereinsabläufe integriert wird, senkt der KCO langfristig die Menge an Verpackungsmüll, reduziert Kosten und stärkt zugleich das Bewusstsein für umweltfreundlicheres Handeln im Sportverein. Der KCO zeigt damit, dass kleine, kontinuierliche Maßnahmen im Alltag eine große Wirkung für Umwelt und Gemeinschaft entfalten können.





