Nachhaltigkeit hat viele Facetten und Handlungsfelder. Jedes einzelne lohnt sich für euren Verein, eure Mitglieder und natürlich die Umwelt. In unseren sechs Nachhaltigkeitsrubriken könnt ihr euch Anregungen von Projekten holen, die andere Sportvereine in Württemberg bereits umgesetzt haben. Von aktivem Klimaschutz bis gesellschaftlichem Zusammenhalt, von Müllvermeidung bis Blumenwiesen reicht die Palette.
Unsere Sammlung soll euch aber nicht nur Impulse geben, sondern auch ganz konkrete Informationen vermitteln. Was waren die Herausforderungen? Was hat es gekostet? Gab es Fördermittel? usw. Und wenn euch ein Projekt näher interessiert, nehmt einfach Kontakt mit dem jeweiligen Sportverein.
Also: Schaut euch in unserer Projektsammlung um und lasst euch inspirieren – für mehr Nachhaltigkeit in eurem Verein!

Verantwortlich: FC Blau-Weiß Bellamont e.V.
Projektbeschreibung:
Vom 1. April bis 31. August 2024 beteiligte sich der FC Blau-Weiß Bellamont an der Varta Recycling-Challenge, einer deutschlandweiten Sammelaktion für gebrauchte Batterien. Ziel war es, möglichst viele Altbatterien zu sammeln, deren Recycling zu fördern und gleichzeitig Bewusstsein für nachhaltige Ressourcennutzung zu schaffen.
Zu einem festgelegten Termin rief der Verein die Bürgerinnen und Bürger in Bellamont auf, ihre alten Batterien bereitzustellen. Gemeinsam mit engagierten Jugendspielerinnen und -spielern sammelte der Verein die Batterien ein und brachte sie zur fachgerechten Entsorgung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: über 112 Kilogramm Batterien wurden gesammelt und dem Recyclingkreislauf zugeführt.
Neben dem aktiven Umweltschutz stand auch die Bildungsarbeit im Vordergrund – die Kinder lernten praxisnah, wie Kreislaufwirtschaft funktioniert und warum Recycling ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung ist.
.jpg)
Verantwortlich: 1. Kindersportverein Stuttgart e.V.
Projektbeschreibung:
Der 1. Kindersportverein Stuttgart e.V. ermöglicht Grundschulkindern aus sozial benachteiligten Familien den Zugang zu kostenfreien Anfängerschwimmkursen. Das Besondere daran: Die Kurse richten sich gezielt an Kinder im Grundschulalter, die bislang noch nicht schwimmen können – ein Alter, in dem die meisten Klassenkamerad*innen bereits sicher im Wasser sind.
Damit erhalten Kinder, die oftmals keinerlei Wassergewöhnung durchlaufen haben, die Chance, in einem geschützten Umfeld Schritt für Schritt das Schwimmen zu erlernen. Ziel ist es, ihnen nicht nur Sicherheit im Wasser zu geben, sondern vor allem auch soziale Teilhabe zu ermöglichen: Nur wer schwimmen kann, kann am Schulunterricht, an Ausflügen und Freizeitaktivitäten gleichberechtigt teilnehmen.
Die Kurse sind bewusst als reine Anfängerkurse für Schulkinder konzipiert. Anders als in klassischen Angeboten lernen die Kinder ausschließlich mit Gleichaltrigen, sodass Hemmschwellen abgebaut und Integration erleichtert werden. Der sozialpädagogische Bereich der Schule nimmt gezielt Kontakt zu jenen Eltern auf, deren Kinder für die Teilnahme infrage kommen. Die Kinder können so lange am Kurs teilnehmen, bis sie fit für das Seepferdchen sind. Für die Familien entstehen keinerlei Kosten – damit wird auch Kindern aus extrem einkommensschwachen Haushalten ein Zugang ermöglicht, den sie sich sonst nicht leisten könnten.

Verantwortlich: Nordbadischer Volleyball-Verband e.V.
Projektbeschreibung:
Vom 04.–08. August 2025 veranstaltete der Nordbadische Volleyball-Verband e.V. gemeinsam mit der DJK Bruchsal ein Nachhaltigkeits-Camp für 37 Kinder und Jugendliche. Ziel war es, Beachvolleyball-Training mit konkreten Nachhaltigkeitserfahrungen zu verbinden.
Neben täglichen Trainingseinheiten unter Anleitung erfahrener Coaches standen vielfältige Nachhaltigkeitsaktionen auf dem Programm:
-
Müllvermeidung: Alle Teilnehmenden sammelten ihren eigenen Wertstoffmüll in einer Papiertüte. Ein Wettbewerb belohnte diejenigen, die gar keinen Plastikmüll produzierten.
-
Digital Detox: Ein weiterer Wettbewerb zeichnete die geringste Handynutzung aus und sensibilisierte für bewussteren Medienkonsum.
-
Gesunde Ernährung: Gemeinsam mit Olympionikin Karla Borger wurde ein vegetarisches Mittagessen zubereitet. Über das gesamte Camp hinweg war die Essensversorgung vegetarisch und basierte auf regionalen sowie nachhaltigen Produkten.
-
Bewusstsein für Energieverbrauch: Beim Fahrradkino erzeugten die Kinder auf Standfahrrädern den Strom selbst, um einen Film sehen zu können.
-
Austausch mit Profis: Karla Borger sowie Nationalspieler Lukas Pfretschner gaben Workshops und sprachen über ihre Erfahrungen mit Nachhaltigkeit im Leistungssport. Pfretschner engagiert sich bei der Marke Reset Sports, die nachhaltige Sportbekleidung produziert. Im Rahmen des Camps erhielten die Teilnehmenden von Reset Sports hergestellte, nachhaltige Beach Tanks, die diese Botschaft praktisch erlebbar machten.
Das Camp wurde durch eine solarbetriebene Anlage der DJK Bruchsal ermöglicht, die die Energieversorgung vor Ort nachhaltig sicherstellte.

Verantwortlich: TSC Eintracht Dortmund e.V.
Projektbeschreibung:
Die zunehmende Hitze durch den Klimawandel stellt auch Sportvereine vor neue Herausforderungen. Um seine Infrastruktur zukunftsfähig zu machen, hat der TSC Eintracht Dortmund die Zuschauertribüne überdacht und dabei gleichzeitig eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 64 kWp installiert.
So wird die Tribünenüberdachung gleich doppelt wirksam: Zum einen schützt sie die Zuschauer*innen vor Regen und starker Sonneneinstrahlung, zum anderen dient sie als Trägerfläche für die Solarmodule. Die Anlage erzeugt jährlich rund 60.000 kWh umweltfreundlichen Strom, von dem etwa 75 % direkt im Verein genutzt werden. Dadurch senkt der TSC seine Energiekosten spürbar und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Ein zusätzlicher Effekt: Durch die Verschattung der unter den Tribünen gelegenen Gymnastikhallen sinkt die Temperatur in den Sommermonaten um 3–5 °C. Damit reagiert der Verein angemessen auf die Herausforderungen des Klimawandels und verbessert dabei den Komfort sowohl für Zuschauer*innen als auch für Sporttreibende.
Die Gesamtinvestition belief sich auf 302.000 €, von denen 125.000 € über das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ gefördert wurden.
.jpg)
Verantwortlich: TCRW Winterbach e.V.
Projektbeschreibung:
Der TCRW Winterbach beteiligt sich aktiv am Projekt Advantage Earth und hat auf seiner Anlage Sammelboxen für gebrauchte Tennisbälle aufgestellt. Ziel ist es, die jährlich anfallende Masse an Tennisbällen nicht im Restmüll oder gar in der Natur landen zu lassen, sondern einer nachhaltigen Wiederverwertung zuzuführen.
Über 12 Millionen Tennisbälle werden in Deutschland pro Jahr gespielt – bislang meist ohne Recyclingmöglichkeit. Mit den Recycling-Boxen können Mitglieder und Gäste des Vereins ihre nicht mehr spielbaren Bälle einfach und sichtbar auf der Anlage abgeben. Eine Box fasst rund 300 Bälle; sobald sie voll ist, wird sie unkompliziert über ein Retourensystem an den Partner Tennis-Point zurückgeschickt.
Die gebrauchten Bälle werden anschließend von spezialisierten Partnern wie Posch Surfaces zu Gummigranulat verarbeitet, das beim Bau neuer Hartplätze zum Einsatz kommt. Zudem entwickelt Renewaball daraus neue Tennisbälle – ein Kreislauf, der Müll vermeidet und Ressourcen spart.
Mit diesem Projekt zeigt der TCRW Winterbach, dass Nachhaltigkeit im Tennissport ganz konkret und alltagsnah umgesetzt werden kann.

Verantwortlich: TCRW Winterbach e.V.
Projektbeschreibung:
Der TCRW Winterbach setzt auf eine starke, wertschätzende Vereinskultur, in der das Wohlbefinden, die Interessen und die Rechte aller Mitglieder – ob ehrenamtlich, freiwillig oder hauptamtlich engagiert – im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, ein respektvolles, mitgestaltendes Miteinander zu fördern, das für alle Beteiligten bereichernd ist und langfristig zur Attraktivität des Vereins beiträgt.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden konkrete Maßnahmen umgesetzt:
-
Mitgliederumfrage: Regelmäßige Befragungen helfen, die Bedürfnisse und Wünsche der Mitglieder frühzeitig zu erkennen und in der Vereinsentwicklung zu berücksichtigen.
-
Ehrenamtswertschätzungsprogramm: Engagierte Mitglieder werden gezielt anerkannt – sei es durch persönliche Wertschätzung, kleine Aufmerksamkeiten oder öffentliche Sichtbarkeit ihres Engagements.
-
Matchtraining-Kommunikation: Durch gezielte Ansprache soll die Teilnahme am kostenlosen Matchtraining für Jugendliche erhöht werden – ein wertvolles Angebot zur sportlichen Entwicklung und sozialen Integration.
-
World Café bei der Mitgliederversammlung: Ein innovatives Beteiligungsformat, das allen Mitgliedern die Möglichkeit gibt, ihre Ideen einzubringen und aktiv an der Vereinsentwicklung mitzuarbeiten.
Der Verein ist überzeugt: Wertschätzung, Transparenz und Beteiligung sind die Grundlage für ein gesundes und zukunftsfähiges Vereinsleben.

Verantwortlich: SV Böblingen e.V. - Tennisabteilung
Projektbeschreibung:
Die Tennisabteilung des SV Böblingen setzt mit der Anlage von Blühwiesen ein sichtbares Zeichen für Biodiversität und Artenvielfalt auf ihrem Vereinsgelände. Bereits im vergangenen Jahr wurden zwei Flächen erfolgreich eingesät und haben sich zu farbenfrohen Blühwiesen entwickelt, die nicht nur zahlreichen Insektenarten, sondern auch Mitgliedern und Besucherinnen Freude bereiten. Das positive Feedback bestärkte die Verantwortlichen, das Projekt weiter auszubauen: Künftig sollen auch Flächen rund um die neuen Padelplätze begrünt und insektenfreundlich gestaltet werden.
Mit den Blühwiesen leistet die Tennisabteilung einen aktiven Beitrag zum Schutz von Bestäubern wie Bienen und Schmetterlingen, schafft naturnahe Strukturen auf der Anlage und steigert gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Sportlerinnen und Gäste. Durch gezielte Neubepflanzungen wird die biologische Vielfalt auf dem Vereinsgelände langfristig gestärkt.

Leitungswasser statt Plastikflaschen – Trinkbrunnen und wiederverwendbare Flaschen beim SV Böblingen
Verantwortlich: SV Böblingen e.V. - Tennisabteilung
Projektbeschreibung:
Die Tennisabteilung des SV Böblingen (TABB) verfolgt seit vielen Jahren ein konsequentes Konzept zur Reduzierung von Plastikmüll und CO₂-Emissionen im Vereinsalltag. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass viele Mitglieder Mineralwasser in Plastikflaschen mitbrachten – obwohl auf der Tennisanlage qualitativ hochwertiges Trinkwasser verfügbar ist.
Bereits vor einigen Jahren wurde deshalb ein Trinkbrunnen installiert, an dem die Mitglieder kostenlos und bequem Leitungswasser zapfen können. Das Wasser wird zusätzlich gefiltert und durch einen Wasserenergetisierer aufbereitet, sodass eine echte Alternative zu gekauftem Mineralwasser entsteht.
Um das Bewusstsein für den Trinkbrunnen bei Neumitgliedern zu stärken, wurde 2023 ein weiterer Schritt umgesetzt: Jedes neue Mitglied erhält eine hochwertige, wiederverwendbare Trinkflasche mit Vereinslogo, die im Büro der Tennisanlage abgeholt werden kann. Der Gutschein für die Flasche wird zusammen mit einer persönlichen Willkommenskarte verschickt. So werden neue Mitglieder von Anfang an motiviert, den Trinkbrunnen aktiv zu nutzen.
Neben der Müllvermeidung hat das Projekt auch einen klaren Klimanutzen: Studien zeigen, dass der CO₂-Fußabdruck von Mineralwasser in Flaschen um ein Vielfaches höher ist als der von Leitungswasser – insbesondere durch energieintensive Flaschenproduktion, Recyclingprozesse und Transportwege. Durch die Umstellung auf Leitungswasser spart der Verein somit nicht nur Plastikmüll, sondern auch erhebliche Mengen an CO₂ ein.
Für dieses Engagement wurde die Abteilung von der Organisation „a tip: tap e. V.“ ausgezeichnet, die sich bundesweit für den Genuss von Leitungswasser einsetzt, um Plastikmüll, CO₂ und Kosten einzusparen.
Das Projekt zeigt, wie ein Verein mit einfachen, aber konsequent verfolgten Maßnahmen einen spürbaren Beitrag zu Ressourcenschonung und Klimaschutz leisten kann.

Verantwortlich: 1. FC Heidenheim 1846 e.V.
Projektbeschreibung:
Der 1. FC Heidenheim 1846 führt bei ausgewählten Heimspielen in der Voith-Arena Pfandsammelaktionen durch. Dabei können Zuschauerinnen und Zuschauer ihr Becher- und Flaschenpfand spenden. Der Erlös kommt vollständig gemeinnützigen Einrichtungen und sozialen Projekten aus der Region zugute.
So wurde beispielsweise zum Heimspiel gegen Holstein Kiel am 16. März 2025 die Nikolauspflege Heidenheim unterstützt. Die Nikolauspflege ist ein Kompetenzzentrum für blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Menschen und begleitet Betroffene von der häuslichen Frühförderung bis ins Erwachsenenalter. Der Erlös der Pfandsammelaktion floss in das Projekt „Begegnung mit Pony, Schaf, Huhn & Co.“, das Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglicht, wertvolle Erfahrungen mit Tieren zu sammeln und diese auf eine besondere Weise zu erleben.
Auch in dieser Saison lädt der FCH erneut vier soziale Einrichtungen ein, die Möglichkeit zu nutzen, bei Heimspielen Spendenaktionen durchzuführen. Interessierte gemeinnützige Einrichtungen können sich mit einem eigenen Helferteam bewerben, woraufhin eine Jury des FCH Fanbeirats vier Projekte auswählt.

Verantwortlich: Ruderverein Neptun e.V. Konstanz
Projektbeschreibung:
Der RV Neptun hat durch seine Lage am Bodensee eine besondere Verantwortung für den Natur- und Artenschutz. Um dieser gerecht zu werden, arbeitet der Verein seit 2023 eng mit dem NABU-Bodenseezentrum zusammen. Ziel der Kooperation ist ein regelmäßiger Austausch zu Vogel- und Naturschutzthemen sowie die gemeinsame Durchführung von Aktionen.
In ersten Netzwerktreffen lernten sich Vereinsmitglieder und NABU-Ehrenamtliche kennen und vertieften ihr Wissen in Fachvorträgen über das Ökosystem Bodensee sowie über das Spannungsfeld zwischen Wassersport und Vogelschutz. Zudem engagierten sich Vereinsmitglieder bereits aktiv auf der schwimmenden NABU-Beobachtungsplattform „Netta“: Dort informierten sie andere Wassersportler über Schutzgebietsgrenzen, Regeln und naturverträgliches Verhalten auf dem Wasser.
Die Kooperation stärkt nicht nur das Bewusstsein für Biodiversität im Verein, sondern auch die gegenseitige Wertschätzung zwischen Naturschutz und Sport. Weitere Vorträge, Aktionen und Austauschrunden sind bereits für die kommende Saison geplant.

Verantwortlich: VfL Sindelfingen 1862 e.V.
Projektbeschreibung:
Der VfL Sindelfingen 1862 e.V. veranstaltete in Kooperation mit dem Sozialdienst muslimischer Frauen in Sindelfingen und dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) einen Sporttag speziell für Frauen unterschiedlicher Herkunft. Austragungsort war das Sportvereinszentrum „Sportwelt“.
Das reguläre Kursprogramm wurde an diesem Tag bewusst geöffnet und erweitert, um Frauen, die bisher noch keinen Zugang zum Verein oder zu sportlicher Betätigung hatten, einzubeziehen. Neben Pilates und Zumba stand auch eine speziell auf Frauen zugeschnittene Einheit Selbstverteidigung auf dem Programm.
Der Tag ermöglichte neue Begegnungen zwischen Vereinsmitgliedern und interessierten Frauen, förderte kulturellen Austausch und erleichterte die Hemmschwelle für einen ersten Schritt in den Vereinssport.
Die Rückmeldungen zeigten: Mit vergleichsweise geringem organisatorischem Aufwand konnte viel Wirkung für jede einzelne Teilnehmerin erzielt werden. Eine Wiederholung der Veranstaltung ist bereits in Planung.

Verantwortlich: VfL Sindelfingen 1862 e.V.
Projektbeschreibung:
Mit dem Unterstützungsfonds Jugend setzt der VfL Sindelfingen ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit im Sport. Der Fonds wird jährlich mit 1.500 Euro aus dem Jugendbudget gespeist und richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus prekären sozialen oder finanziellen Verhältnissen. Ziel ist es, jedem jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern, am vielfältigen Sportangebot des Vereins teilzuhaben.
Der Sport im Verein vermittelt wichtige Werte wie Gemeinschaft, Teamgeist und Disziplin – Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche nachhaltig prägen. Damit der Zugang nicht an den finanziellen Ressourcen scheitert, können betroffene Familien unkompliziert und formlos per E-Mail einen Antrag beim Jugendreferat stellen. Gefördert werden Einzelfälle bis zu 150 Euro, subsidiär zu bestehenden Unterstützungsangeboten der Abteilungen.
Insbesondere die Erfahrungen aus der Corona-Krise haben gezeigt, dass Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln oftmals als Erste den Rückzug aus dem Vereinssport antreten. Der Unterstützungsfonds soll hier gezielt entgegenwirken und jungen Mitgliedern eine faire Chance auf sportliche Teilhabe sichern.





